Architekturmodelle in der digitalen Welt

Bauwesen und Architektur profitieren stark von der Digitalisierung. War es vor Jahrzehnten noch notwendig, großformatige Pläne zu zeichnen und bei kleinen Änderungen das Gesamtwerk unter Umständen neu zu beginnen, arbeiten auch Architekten mittlerweile am Rechner. Sogar Modelle werden mittlerweile in der Regel in digitaler Form angefertigt, statt aus Pappe. Sie sind dadurch flexibler und im Idealfall auch anschaulicher: Selbst kleine Details lassen sich einplanen und Änderungen – etwa ein Fenster, wo vorher keines war, eine zusätzliche Wand oder ein Erker – lassen sich mit geringen Aufwand durch das Computerprogramm hinzufügen.


Zentral in der Bauplanung

Digitale Architekturmodelle finden sich zu allererst in der Bauplanung. Wie schon angedeutet, gibt es dafür spezielle Programme. Größere Architekturbüros verfügen über kompetente Mitarbeiter, die sich sowohl mit der Arbeitsweise eines Architekten auskennen, aber auch technisch versiert sind. Für kleinere Büros gibt es Dienstleister wie Vision-W (http://www.vision-w.de/architekturvisualisierung), die Architekturvisualisierungen anbieten. In diesem Fall senden die Architekten analoge Pläne oder zweidimensionale Grafiken an den Anbieter. Der wiederum fertig in enger Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro ein digitales Modell an. Die fertige Datei kann dann einfach heruntergeladen werden. Auch nachträgliche Änderungen sind so möglich – gerade in der Planungsphase ist diese Option elementar. Die Digitalisierung vereinfacht das arbeiten hier enorm.

Ideal für Bauherrn und Käufer

Nicht nur Architekten und Baufirmen helfen Programme zum Erstellen von Architekturmodellen. Auch für private Bauherrn und angehende Hauskäufer sind sie eine gute Möglichkeit um einen fundierten Eindruck von einer Immobilie und ihrem Potenzial zu gewinnen. Daher setzen mittlerweile auch viele Hausverwaltungen und Immobilienmakler auf digitale Modelle: Sie zeigen, wie das Haus leer aussehen würde und wie sich verschiedene Umbaumaßnahmen auf die Wohnatmosphäre auswirken könnten. Gerade, wenn es darum geht, eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus zu verkaufen, sind die Visualisierungen jedoch weniger technisch ausgerichtet. Wichtiger dagegen ist es, dem Interessenten einen Eindruck zu vermitteln, wie sich die Inneneinrichtung individuell gestalten lässt. Bis vor einiger Zeit gab es so eine Voransicht noch gar nicht, 3D-Grafiken eröffnen daher ganz neue Möglichkeiten.

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