Raid Systeme Funktionsweise

Wenn von RAID die Rede ist, so handelt es sich dabei um eine so genannte Redundanz. Die Abkürzung steht für redundant array of independent. Es geht um die Anordnung von Festplatten, die im Inneren eines Computers zu einem Laufwerk verbunden werden. Es soll dabei eine höhere Verfügbarkeit von Daten erreicht werden, falls eine oder mehrere Festplatten ausfallen sollten. Es kommt auf das eingesetzte RAID an, ob der Anwender auch noch einen besseren Datendurchsatz und somit eine bessere Arbeitsgeschwindigkeit erreichen kann. Auf den meisten Computern ist es so, dass Redundanzen vermieden werden sollen, doch bei einem RAID System ist genau das Gegenteil der Fall. Wenn eine Komponente ausfällt, so sollen Funktionalitäten und eine Integrität dennoch weiterhin gegeben sein. Datenrettung RAID System ist das passende Stichwort dabei.

Am gebräuchlichsten sind die RAID Level 0, 1 und 5. Bei RAID 0 wird vom Striping gesprochen, wo es für den Anwender keine Redundanz und lediglich eine Beschleunigung gibt, die erreicht werden kann. Wenn es genau geht, so kann RAID 0 auch nicht als RAID System gewertet werden, da eben die nötige Redundanz fehlt. Es können damit die Transferraten gesteigert werden, was über eine Aufteilung von Festplatten in mehrere Blöcke, die zusammenhängen, erreicht werden kann. Zugriffe erfolgen dabei parallel. Der Vorteil bei der Geschwindigkeit kann erreicht werden, da die Zugriffe auf die Platten parallel erfolgen können. Wenn ein RAID 0 eingerichtet wird, wird als Blockgröße in der Regel 64 Kilobit gewählt. 

Der Fachbegriff bei RAID 1 ist Mirroring, was so viel wie Spiegelung bedeutet. Es wird ein Verbund von Festplatten gebildet, wobei mindestens zwei Platten benötigt werden. Es werden dabei auf allen Platten die identischen Daten abgelegt. Es ist eine volle Redundanz der Daten gegeben, die nicht verloren gehen, solange mindestens eine Festplatte funktionstüchtig ist. Das Array muss mindestens so groß sein, wie die Platte mit der kleinsten Kapazität. Wenn eine der Platten ausfallen sollte, so werden die Daten von den anderen Platten bereitgestellt. Wenn es um Echtzeitanwendungen geht, die sicherheitskritisch sind, so ist diese Technik eigentlich unverzichtbar. Es wird mit RAID 1 eine hohe Ausfallsicherheit erreicht, was den totalen Verlust von Daten angeht. Die Gründe für die Unterscheidung zwischen Mirroring und Duplexing sind in der Historie zu suchen. 

Das letzte gebräuchliche RAID Level ist RAID 5. Bei RAID 5 ist ein Vorteil, dass der Datendurchsatz beim Lesen gesteigert werden kann und auch nur geringe Kosten entstehen, was eine Redundanz angeht. Für dieses RAID Level werden mindesten drei Festplatten benötigt. In Umgebungen, wenn viele Schreibzugriffe erfolgen ist ein RAID Level dieser Art nicht zu empfehlen.

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